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Über Bulgarien:
Wirtschaftliche Eckdaten über Bulgarien
Nach dem Wirtschaftskollaps Mitte der 90 er Jahre brachte eine liberale Regierung Bulgarien auf
Europakurs und folgte dabei den Regeln
, die Brüssel vorgab. Langsam entwickelte sich ein neues Land. Der Tourismus ist der erfolgreichste Wirtschaftszweig. Er gehört zum neuen Bulgarien, zum Aufschwung. Zu den wesentlichen Merkmalen die Bulgarien heute auszeichnen, zählen:
- Das wirtschaftlich starke Wachstum von durchschnittlich 5,7 % p.a.
- Starkes, aktives Marketing durch die Regierung zur Vorbereitung (des Beitritts Bulgariens zur EU 2007)
- Gute geographische Lage zwischen Ost und West d.h. zwischen Asien und Europa.
- Bulgarien entwickelt sich zu einem bedeutenden touristischen Land Europas.
- Zufluss an Liquiditäten aus dem Westen ( allein im vergangenen Jahr 2 Milliarden Euro).
- Starke Unterstützung der Wirtschaft durch Privatinvestoren.
- Über 4500 deutsche Firmen sind ansässig ( Metro, Praktiker, Obi )
- Der bulgarische Lev ist 2:1 an den Euro gekoppelt.
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Allgemeine Informationen
Lage:
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Im östlichen Teil der Balkanhalbinsel
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Landesfläche:
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111.000 q km
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Hauptstadt:
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Sofia, Bevölkerung 1.100 000
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Bevölkerung:
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7.9 Mio.
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Ethnische Zusammensetzung:
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85.0 %
Bulgaren
10.0 % Türken
3.4 % Roma
1.6 % Russen, Armenier usw.; negative Geburtsrate
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Sprache:
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Bulgarisch
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Konfessionen:
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6.8 Mio. Christlich - Orthodoxe
790 000 Muslime
ca. 50 000 Katholiken,
ca. 20 000 Protestanten
ca. 5 000 Juden
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Regierungssystem:
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Parlamentarische Republik
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Geschichte:
681: |
Gründung des bulgarischen Staates |
| 865: |
Einführung des Christentums als offizielle Religion |
| 9 Jhr.: |
Entwicklung des kyrillischen Alphabetes |
| 893 – 927: |
Das goldene Zeitalter von Simeon dem Größten |
| 1018 – 1085: |
Byzantinische Herrschaft |
| 1218 – 1241: |
Aufschwung des 2. bulgarischen Reiches unter Ivan Assen II |
| 1396 – 1878: |
Osmanische Fremdherrschaft |
| 18 Jhr.: |
Nationale Wiedergeburt |
| 1878: |
Befreiung von der osmanischen Fremdherrschaft und Gründung des neuen bulgarischen Staates. |
| 1879: |
Verabschiedung der ersten bulgarischen Verfassung in Veliko Tarnovo. |
| 1918 und 1944: |
Zwei Nationalkatastrophen nach dem ersten und zweiten Weltkrieg. |
| 1944 – 1989 |
Bulgarien – Sozialismus und Totalitarismus |
1989:
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Der Umbruch
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Politik
Parlament:
- Nationalparlament, 240 Abgeordnete, gewählt auf 4 Jahre ( letzte Wahlen 25.06.2005 )
Die neue Regierung in Bulgarien:
- Große Koalition – Bulgarische/ Sozialistische Partei und zwei liberale Parteien
- ( Nationale Bewegung „Simeon II“ und Bewegung für Rechte und Freiheiten)
Administrative Struktur:
- Einheitsstaat mit 28 administrativen Bezirken, geführt von Gouverneuren, die von der Regierung ernannt werden
- 260 Gemeinden geführt von direkt gewählten Bürgermeistern
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
- Vereinte Nationen ( United Nations )
- NATO – ab 2. April 2004
- Internationaler Währungsfond ( IWF )
- Europäischer Rat
- Welthandelsorganisation ( WTO )
Die Wettbewerbsfähigkeit Bulgariens
- Strategische, geographische Lage
- Liberalisierter Zugang zu Märkten mit über 560 Mio. Verbrauchern ( einschl. EU,CEFTA, die Türkei)
- ca. 100 Abkommen über den Schutz der Investitionen und die Vermeidung der doppelten Besteuerung.
- NATO Mitglied seit 2004
- Bevorstehende EU – Mitgliedschaft ab 01.01.2007, unterzeichneter EU- Beitrittsvertrag am 25.04.2005
- Bulgarien als wichtigster politischer Faktor und Quelle der Stabilität in Südosteuropa.
Makroökonomische Daten
| 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 |
BIP Mrd.Euro | 12,2 | 13,7 | 15,1 | 16.5 | 17.6 | 19.5 | 21,4 |
BIP-Wachtum (%) | 2,3 | 5,4 | 4,1 | 4.9 | 4.5 | 5.6 | 5.5 |
Durchschnittsjahresinflation (%) | 2,6 | 10,3 | 7,4 | 5.8 | 2.3 | 6.1 | 5.0 |
Haushaltsdefizit (% vom BIP ) | 0,2 | - 0,6 | - 0,6 | -0.6 | 0.0 | 1.7 | 2.4 |
Direkte Auslandsinvestition ( MIO. Euro ) | 777,5 | 1103.3 | 903,4 | 980.0 | 1850.5 | 2727.5 | 1789.0 |
| Quelle: NSI, BNB, MF |
Die Wirtschaft im Überblick
- Hohes Wachstum und starke Reduzierung der Arbeitslosigkeit
- BIP Wachstumsrate 2004: 5,6 %
- Wachstumsrate 2005: 5,5 %
- Wachstum der Industrie und des Außenhandels
- Boom im Fremdenverkehr
- Wachstumsraten 2004: Einnahmen + 20 %, Tourismus + 14 %
- Stabile Währung und relativ niedrige Zinssätze
- Niedrige Durchschnittsjahresinflation
- 2004: 6,1 %, 2005: 5,0 %
- 12,6 % für 2004 r., 10,73 % für 2005
- Direkte Auslandsinvestition
- 2727.5 Mio. Euro 2004, 1 789.0 Mio. Euro 2005
Die Besteuerung
Die Steuersätze gehören zu den niedrigsten in Europa!
- Körperschaftssteuer: / Gewinnsteuer
- 15 %
- 0 % in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit
- Beschleunigte Abschreibungsnormen: 2 Jahre für PCs, 3,5 Jahre für Anlagen
- Höchststeueresatz: 24 % ab 01.01.2005
- Stufenprogressiv 0,10,20,22,und 24 %
- Kapitalsteuer: 0 %
- Zinssteuer: 0 %
Perspektiven der makroökonomischen Entwicklung
- Reales jährliches Wirtschaftswachstum von 8 %
- Währungsbeirat bis zum Beitritt zum Euroraum
- Einführung des Euros als nationale Währung an 2009
- Durchschnittliche Jahresinflationsrate 3-4 %
- Effizienter Verbrauch der Mittel aus den EU- Fonds
- Moderne Infrastruktur
- Modernisierung der europäischen Verkehrskorridore auf dem Territorium des Landes.
- Grenzübergangsstellen nach den europäischen Standards.
- Neue internationale Leitungsrouten für Strom, Öl und Erdgas
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